Lernen beginnt lange vor dem Kindergarten

Die Familie ist ein wichtiger Lernort. Die Broschüre "Lernen beginnt lange vor dem Kindergarten" informiert Eltern, wie sie das Lernen der Kinder unterstützen können. Die Anregungen sind hübsch illustriert, der Text in zahlreiche Sprachen übersetzt worden.

Die einfachste Art, die Sprache der Kinder zu fördern ist sicher, viel mit Ihnen zu sprechen. Forscher meinen, dass gemeinsame Mahlzeiten sowohl soziale Fertigkeiten als auch die Sprache fördern. Vorlesen, Bücher anschauen, diskutieren etc. Wir wünschen Ihnen viel Freude und geben gerne einige zusätzliche Anregungen.

Auf unserer Spieleliste finden Sie auch Hinweise auf Sprachspiele.

Transitionen und Übergänge

Übergänge stellen für Eltern und Kinder eine Herausforderung dar. Fachpersonen fordern, dass alle Beteiligten einbezogen werden sollen. Eltern und Kinder sollen als Akteure mitwirken, die Fachpersonen moderieren die Prozesse.

Das A und O gelingender Übergänge von der Vorschule, der Familie in den Kindergarten, Referat Maya Mulle, 1. Juni 2016

Handout zum oben erwähnten Vortrag vom, 1. Juni 2016

Wir berichten an dieser Stelle gerne über Ihre gelungenen Projekte

Eltern beim Übergang begleiten

Mit dem Frühförderprogramm ping:pong entwickelt der Verein a:primo ein neues Angebot, das die Bildungs- und Erziehungskooperation zwischen Eltern und Institutionen im Fokus hat und ab dem Schuljahr 2017/18 in Kindergärten, KiTas und Spielgruppen durchgeführt wird.

ping:pong bildet eine Brücke zwischen dem Bildungsort Familie und den Institutionen der Vorschule und Schule. Im Rahmen des Programms finden in den Institutionen Elterntreffen statt, die von pädagogisch geschulten Moderatoren/-innen geleitet werden. Besonders angesprochen werden sollen sozial- und bildungsbenachteiligte Familien mit Kindern im Alter zwischen 3 und 6 Jahren, die eine Spielgruppe, eine KiTa oder einen Kindergarten besuchen.

ping:pong arbeitet ressourcenorientiert und setzt auf die Förderung der kindlichen Entwicklung durch spielendes Lernen. Die Eltern erhalten Anregungen und Wissen, wie sie ihre Kinder zu Hause spielerisch fördern und sie auf ihrem Bildungsweg aktiv unterstützen können. Gleichzeitig wird die kooperative Zusammenarbeit zwischen den Familien und den Institutionen gestärkt. Die Eltern lernen das Bildungssystem kennen und bauen Vertrauen in die Institutionen auf, während die Fachkräfte im Austausch mit den Eltern ihr Wissen über die Lebenswelt der Kinder vertiefen.

Das Faltblatt gibt einen kurzen Einblick in das Programm sowie in die praktische Umsetzung. Unter diesem Link finden Sie noch weitere Informationen.

Gesucht sind Pilotstandorte

Der Verein a:primo ist auf der Suche nach Kindergärten, KiTa’s und Spielgruppen, die als Pilotstandorte mitwirken wollen.

Interessierte melden sich unter 052 511 39 40 oder per Mail bei winterthur(at)a-primo.ch.

Bilderbücher - welches passt am besten?

Das Schweizerische Institut für Kinder und Jugendmedien SIKJM veröffentlicht regelmässig Hinweise auf neue Bilderbücher. Die Liste mit Bücher Tipps für Kinder bis 6 Jahre macht Lust zum Schmöckern.

Weitere Spiele und Bilderbücher werden auf www.conTAKT-kind.ch vorgestellt.

 

 

Der Kanton St. Gallen hat diverse Unterlagen zur Sprachförderung zusammengestellt.Die Broschüren "Sprich mit mir und hör mir zu gibt es in 11 Sprachen.

Das Heft "Zusammenarbeit mit Eltern in der Sprachförderung", Ein Praxisheft für Spielgruppen und Kitas - gibt Fachpersonen viele Anregungen, wie die Zusammenarbeit mit den Eltern gestaltet werden kann.